Neues von Andy Lee

Newsletter vom Pianorocker

Frühjahr 2018

Nach den Auftritten in Langenhagen und Burgdorf, bei denen ich über meinen musikalischen Werdegang informierte, stand das Frühjahr ganz im Zeichen der neuen CD. Ein Wochenende verbrachte ich mit meinen Rockin‘ Country Men im Übungsraum, kurz darauf präsentierten wir die neuen Lieder bei unserer Generalprobe im Eilenriedestift.

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Am Freitag, den 13. April war es dann soweit und wir spielten die ersten 10 Lieder im großen Tonstudio des Musikzentrums Hannover ein. In einer Kabine hatte sich bereits unser Schlagzeuger Dirk eingetrommelt, in einer weiteren Kabine war Buddy, unser Kontrabassist. Die Gitarrenamps von Marc und Stefan waren in einem separaten Raum untergebracht. So konnten wir weitestgehend vermeiden, dass es Übersprechungen zwischen den einzelnen Instrumenten geben wird. Der Steinway-Flügel im großen Raum war frisch gestimmt und wurde mit drei Mikrofonen abgenommen. Für zwei Stunden konnten einige unserer Fans der Studioarbeit beiwohnen und kräftig mitsingen. Hier ein grober Mix (rough take) dazu: „Shim, sham, shimmy“ (Ronnie Dawson).

Musiker:

Andy Lee: Gesang, Piano, Western-Gitarre; Marc Hothan: Lead-, Western-, Slidegitarre und Bluesharp; Stefan Kunze: Lead-Gitarre; Big Bass Buddy: Kontrabass; Dirk Hess: Schlagzeug/Percussion; Ton-Ingenieure: Christian Störmer und Jonathan Schulz.

Gastmusiker: 

Andreas Mertens: Lead-Gitarre; Ulf Bertelmann: Lead-Gitarre; Christian Prescher: Schlagzeug; Sebastian Scholz: Saxofon; Jürgen Weber: 2. Stimme/Chor; Tom Dyba: 2. Stimme/Chor; Martin Huch: Steel-Gitarre

Am 2. Tag ging es bereits früh um 10 Uhr los: „Sandy’s gonna rock“ – mit Gastmusiker Andreas Mertens an der Leadgitarre – war das erste Lied von erneut 10 weiteren Songs an diesem Tag. Am Nachmittag bekamen wir dann Unterstützung von Basti Scholz, der bei einigen Titeln, z.B. meinem neuen Lied (für meine Frau) Anna Lee“ das Saxofon dazu steuerte. Eine super Ergänzung für unsere Rock’n’Roll-Songs wie „Keep a knockin‘ „(Little Richard), „So long“ (Fats Domino) oder „Hauptsache Rock’n’Roll“ (Eigenkomposition). Nach 11 Stunden waren die nächsten 10 Songs im Kasten. Für den letzten Studiotag hatten wir erneut zwei Gastmusiker: Ulf Bertelmann – Leadgitarre und Christian Prescher – Schlagzeuger von meiner alten Band Tennessee Rain. Auch hier reichten uns meist 2-3 Takes bis wir eine gute Version eingespielt hatten. Bereits die 2. Version von „Es muss schon rocken“ wurde für die CD ausgewählt. Nach drei intensiven Tagen hatten wir sage und schreibe 31 (!) Titel live eingespielt.

Bei einer weiteren Studiosession wurden dann die Chöre und 2. Stimmen mit meinem Kumpel aus der Rudi Carrell-Show Jürgen Weber (alias Lars Vegas) und Tonmeister Tom Dyba (Slow horses) in Göttingen eingesungen. Als Sahnehäubchen kommt für einige Lieder (Cotton fields, Mean old man, I still haven’t found what I’m lookin‘ for, 30-Tonner-Diesel) die Steel-Gitarre dazu. Schließlich werden im Mai alle Lieder im finalen Mix vom Sound und den Lautstärkenverhältnissen noch intensiv bearbeitet.

Und live wird natürlich auch wieder musiziert: Zum Tanz in den Mai sind wir ab 14 Uhr im Cafegarten Köthenwald als Duo zu hören. Wenige Tage später, am Sa., 3.5. ab 13 Uhr geht’s als Trio auf dem Marktplatz in Hannover-Badenstedt weiter. Sicherlich werden dort einige unserer neuen Lieder wie „Happy“ (Stones), „My babe“ (Fabulous Thunderbirds) oder „Knock down drag out (Ronnie Dawson)“ zu hören sein. Weitere Termine sind auf der Homepage aufgeführt.

Keep on rockin‘

Euer Pianorocker

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November/Dezember 2017

    

Best of Rock’n’Roll, Rockabilly und Country – so nannten wir unser diesjähriges Programm im Isernhagenhof und über 300 Gäste waren im ausverkauften Isernhagenhof dabei. Mit zwei Bill Haley-Evergreens Shake, Rattle & roll sowie Rock around the clock ging es los, nachdem die 1. Single von Elvis That’s allright mama von den Rockin‘ Country Men verklungen war. Zwei eigene Titel folgten bis bei der 1. Single von Cliff Richard das Publikum Move it wörtlich nahm und mittanzte. Die U2-Ballade I still haven’t found what I’m lookin‘ for (Song of the year 1987) nutzte ich darauf, um bei einem Lied für’s Herz für die Kleinen Herzen e.V. Spenden zu sammeln – und meine Kinder oder besser unsere Gäste erzielten ein tolles Ergebnis: über 800 € konnten wir für diese tolle Sache sammeln. Vielen Dank! Mit Schwung bzw. Whole Lotta shakin‘, der ersten Nummer 1 für Jerry Lee, ging’s in die Pause. Im gleichen Rhythmus startete der 2. Set: Tom Dooley. Danach folgten einige Country-Hits wie Crazy arms (1. Single von Jerry Lee), Okie from Muskogee (Song of the year 1970), Ring of fire (Johnny Cashs größter Erfolg in Deutschland) und Tulsa time  (von Marc Hothan) gesungen. Nach Blueberry hill stimmte ich in einen Mitsing-Song von Fats Domino Ain’t gonna cry no more ein. Obwohl dieser Titel weitestgehend unbekannt von Fats war, sangen 300 Kehlen lauthals beim Wohohoho kräftig mit. Zum Endspurt wurde nochmal ordentlich gerockt: Keep a knockin‘ (Little Richard), Great balls of fire, Es muss schon rocken. Mit What’d I say (No. 10 der besten Songs im Rolling Stone) war schließlich die richtige Zugabe für den Abschluss eines stimmungsvollen Abend gefunden.

Hier noch eine schöner Konzertreview aus dem Country Mag (Wolfgang Weiher) und die Setliste zum Konzert. Setliste Isernhagenhof 2017

In diesem Jahr spielen wir noch zwei weihnachtliche Programme: am Fr., 8.12. sind wir ab 17 Uhr an der Marktkirche in Nienburg und am folgenden Samstag-Nachmittag im Duo-Format beim Weihnachtsmarkt in Hannover-Linden.

Gleich zu Beginn des neuen Jahres könnt‘ ihr das Kulinarische mit meinem künstlerischen Part verbinden: Piano-Rock’n’Roll im Restaurant Kreta in Langenhagen/Godshorn am Di., 9.1. und eine Woche später freue ich mich auf mein ganz persönliches Rock’n’Roll-Konzert im Rahmen der Ausstellung „Leidenschaft – das geht nie vorbei.“ (ab 30.11.). Dort habe ich zwei Vitrinen in der KulturWerkStadt Burgdorf zum Thema „Meine Rock’n’Roll-Story“ gefüllt. Am Konzertabend (Mi., 17.1., 19 Uhr) werde ich dann zu einem speziell zusammengestellten Musikprogramm erzählen, wie der Rock’n’Roll-Virus mich gepackt hat. Gern könnt‘ ihr auch auf meiner Homepage unter Highlights nochmal in der 2010er-Ausstellung stöbern.

Für die Generalprobe zur neuen CD am Sa., 17.2. im Eilenriedestift in Hannover beginnt ab sofort der Vorverkauf (10 €): Tel. 0511/54040. Dort erhalten unsere ausgewählten Lieder den letzten Schliff. Und wer bereits ein besonderes Weihnachtsgeschenk sucht: An zwei Nachmittagen (Dauer ca. 2 – 3 Stunden) können jeweils 25 Personen bei den Aufnahmen im Tonstudio Musikzentrum Hannover (12. – 14.4.) dabei sein. Weitere Infos und Reservierungen unter Tel. 0178/4743590.

Eine schöne Weihnachtszeit wünscht

Euer Pianorocker Andy Lee

 

September/Oktober 2017

Die beste Musik hat ihren Ursprung in den 50er Jahren. Zu Recht zählen unvergessliche Evergreens wie Hound dog, Great balls of fire, Maybellene oder Blueberry hill zu den Top 100 der besten Songs. Anlässlich unseres Sonderkonzerts im Isernhagenhof am Sa., 11.11.2017 wird unser Programm neben den o.g. Titeln fast ausschließlich Lieder aus den 500 besten Songs aller Zeiten (Rolling Stone) enthalten. Im Grunde genommen, das Beste vom Besten. Aber urteilt selbst und seid dabei am 11.11., 20 Uhr beim Best of-Konzert. An diesem Abend werden jedoch nicht nur die 50er Jahre erklingen, sondern auch ausgewählte Juwelen aus den 60ern, 70ern und 80ern. Garniert wird das Ganze mit interessanten Anekdoten zu den Liedern. So fand ich bei meinen Recherchen zu unserem Programm heraus, dass Jerry Lee nach dem Heiratsskandal mit seiner 13jährigen Cousine drei Jahre benötigte, um wieder eine Chartnotierung zu erreichen – mit dem Ray Charles-Klassiker What’d I say. Oder wer wusste, dass Elvis bei seinem ersten TV-Auftritt nicht wie erwartet seine aktuelle Single Heartbreak hotel sang, sondern den Rhythm & Blues-Hit Shake, rattle & roll von Big Joe Turner in einer wilden Performance rockte. Die Plattenbosse waren von dieser spontanen Idee nicht besonders angetan. 

Im Oktober bin ich mit meinem Soloprogramm im Café Havanna in Neustadt/Rbge. Dort begleitete ich beim letzten Mal den Manager des Star Clubs Hamburg Horst Fascher, der mit spannenden Geschichten zu den Anfängen der Beatles sein Publikum fesselte. Alles nachzulesen in seinem Buch „Let the good times roll!“ – mein Lieblingsbuch mit vielen Geschichten zu den Rock’n’Roll-Stars Jerry Lee, Little Richard, Bill Haley, Gene Vincent, Chuck Berry etc.

Hier noch ein kleiner Bilderreigen unseres Countryauftritts in Badenstedt:

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Im nächsten Jahr werde ich anlässlich meines 50. Geburtstages eine neue CD aufnehmen. Eine begrenzte Anzahl von Gästen kann zeitweise bei den Aufnahmen im Tonstudio dabei sein. Näheres dazu in Kürze. An dieser Stelle schon mal ein kleiner Aufruf: Ich möchte nämlich einen Gruselsong à la Jack the Ripper auf dem neuen Album veröffentlichen. Wer hat Textideen bzw. möchte einige Zeilen zum Lied Monster bop dazusteuern? Inhaltlich kann ich mir vorstellen, dass Dracula, Frankenstein, der Werwolf, die Zombies etc. sich versammeln, um eine coole Rock’n’Roll-Party auf dem Friedhof zu veranstalten…

Euer Pianorocker

Andy Lee

Juli/August 2017

Der Regen beherrscht diesen Sommer – so auch bei unseren Gigs zum Lister Meile Fest oder beim Gourmetfest in Minden (s. Fotos). Doch der Rock’n’Roll-Club Schaumburg ließ sich dort die Stimmung nicht vermiesen und verwandelte die Gourmetmeile in eine große Tanzfläche.

Aus aktuellem Anlass spielten wir dort erstmalig den 30-Tonner-Diesel von Gunter Gabriel. Es war sein erster eigener Hit, für den er 1973 die Goldene Europa bekam und welcher für deutschsprachige Schlager im Country-Musikstil die Bahn ebnete. Letzten Endes ist es auch Gunter gewesen, der mich immer wieder animierte, mehr deutsche Rock’n’Roll-Songs zu singen. Mittlerweile habe ich sogar eigene deutsche Lieder im Programm. Ich bin stolz drauf, mit ihm zusammen gemuckt zu haben. Hier ist nochmal ein gelungener Nachruf auf einen der besten deutschen Songschreiber, der trotz seiner Eskapaden immer sein Ding machte. Hut ab, alter Straßenhund (Youtube-Video mit Gunter & Andy Lee)!

Apropos Country: Am Sa., 26.8. ab 16 Uhr werde ich mit meinen Rockin‘ Country Men einen Country-Gig mit zusätzlichem Steel-Gitarristen im Badenstedter Einkaufszentrum Carré spielen. Dort werden dann verstärkt Country-Hits wie Jambalaya, Cheatin‘ heart (Hank Williams), Ring of fire, Cry, cry, cry (Johnny Cash), Cotton fields (JohnFogerty), Detroit city (Bobby Bare) oder Cherokee Boogie (Johnny Horton) zu hören sein. Die Woche vorher, am Sa., 19.8. ab 19 Uhr, sind wir beim Sommerfest auf dem Sportplatz Northen-Lenthe bei Gehrden am rocken. Und auf dem Maschseefest sind wir natürlich auch wieder zweimal zu sehen – bei hoffentlich schönem Wetter. Die aktuellen Termine findet ihr auf der Homepage.

Keep on rockin`

Euer Andy Lee

April/Mai 2017

Die Open air-Saison kann in Kürze beginnen. Wir sind dazu gerade dabei, einige neue Songs für das Programm einzuproben: Ain’t that a shame von Fats Domino, No headstone on my grave von Jerry Lee Lewis oder You never can tell von Chuck Berry, um nur einige zu nennen. Mit dem letztgenannten Lied werden wir in diesem Jahr unsere Konzerte beginnen, um somit an den kürzlich verstorbenen Chuck Berry zu erinnern. Der 90jährige Pionier des Rock’n’Roll war der größte Songschreiber seiner Ära und beeinflusste mit seinem wegweisenden Gitarrenspiel viele Musiker, z.B. die Rolling Stones oder die Beatles. Genauso wie bei Jerry Lee war und wird in meinen Konzerten immer der ein oder andere Titel von Chuck Berry, wie z.B. Memphis Tennessee, Sweet little 16, Roll over Beethoven oder Maybellene zu hören sein. Besonders stolz bin ich natürlich, dass ich mit Chuck 2007 in Berlin nochmal gemeinsam auf der Bühne stand:

Long live Rock’n’Roll! Bye, bye Chuck!

Bei hoffentlich schönem Wetter trete ich am letzten Aprilwochenende gleich zweimal auf: Fr., 28.4. ab 14 Uhr mit Big Bass Buddy im Bier- und Cafegarten Köthenwald (Dorffstr. in Sehnde). Am Sonntagvormittag gesellt sich unser Schlagzeuger Dick van Eaton hinzu, um in Bergen beim „Hi Mai – Shoppen & Schlemmen & Showprogramm“ auf dem Markt- bzw. Friedensplatz in Bergens Innenstadt den richtigen Takt vorzugeben. Und auch im Mai geht es munter weiter:

Andy Lee Flyer Rück 4.17 DIN A 5 lang

Bitte schaut wegen neuer Termine oder Uhrzeitänderungen etc. immer wieder auf die Homepage. Dort lasse ich auf der Highlight-Seite auch nochmal das Sonderkonzert mit Tennessee Rain Revue passieren – ein toller Abend mit meiner alten Band. Speziell dazu habe ich aus den guten, alten Tennessee Rain-Konzerttagen eine CD mit bisher unveröffentlichtem Livematerial (direkt vom Mischpult) zusammen gestellt.

Wer bisher noch nicht die Gelegenheit hatte, mein neues Infotainment-Programm „Als der Rock’n’Roll nach Deutschland kam! zu erleben, kann das am Fr., 19.5., 20 Uhr im Kanapee Hannover nachholen… Hier ein kleiner Presseartikel dazu.

Euer Pianorocker